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Eris

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Eris ist der größte bekannte Zwergplanet unseres Die Sonne (lat. „Sol“; gr. „Helios“) ist der Stern im Zentrum unseres Planetensystems, das nach ihr auch Sonnensystem genannt wird. Sonnensystems. Eris zählt zu den Pluto ist ein Plutoid (eine Unterklasse von Zwergplaneten, die unsere Sonne jenseits der Neptunbahn umrunden) und das prominenteste Objekt des Kuipergürtels.Plutoiden, einer Unterklasse von Zwergplaneten, die jenseits der Neptun ist von der Sonne aus gezählt mit einer Entfernung von durchschnittlich 4,5 Milliarden km der achte und äußerste Planet im Sonnensystem.Neptunbahn die Die Sonne (lat. „Sol“; gr. „Helios“) ist der Stern im Zentrum unseres Planetensystems, das nach ihr auch Sonnensystem genannt wird. Sonne umrunden.

Der Zwergplanet ist nach Eris benannt, der griechischen Göttin der Zwietracht und des Streits.
Nach seiner Entdeckung am 29. Juli 2005 bezeichneten die NASA und viele Medien dieses Objekt des Kuipergürtels mit einem gegenüber Pluto ist ein Plutoid (eine Unterklasse von Zwergplaneten, die unsere Sonne jenseits der Neptunbahn umrunden) und das prominenteste Objekt des Kuipergürtels.Pluto rund hundert Kilometer größeren Durchmesser als „zehnten Planeten“.
Die Internationale Astronomische Union (IAU) erkannte dies in einem Entscheid am 24.
August 2006 aber nicht an. Stattdessen klassifizierte sie Eris, genauso wie auch Pluto ist ein Plutoid (eine Unterklasse von Zwergplaneten, die unsere Sonne jenseits der Neptunbahn umrunden) und das prominenteste Objekt des Kuipergürtels.Pluto, durch diese Neuregelung als Zwergplaneten; das Objekt erhielt im September 2006 als Kleinplanet die Nummer 136199.

Entdeckung

Eris bewegt sich auf einer stark exzentrischen und gegenüber der Ekliptik geneigten Bahn um die Die Sonne (lat. „Sol“; gr. „Helios“) ist der Stern im Zentrum unseres Planetensystems, das nach ihr auch Sonnensystem genannt wird. Sonne, von der sie momentan ca. 97 AE (14,6 Milliarden Kilometer) entfernt ist.
Man rechnet sie wegen ihrer großen Exzentrizität zu den sogenannten „gestreuten“ Kuipergürtel-Objekten. Eine andere Bezeichnung lautet Scattered disk object (SDO).

Eris wurde von Mike Brown (CalTech), Chad Trujillo (Gemini-Observatorium) und David Rabinowitz (Yale-Universität) entdeckt.
Denselben Astronomen gelang zuvor schon die Entdeckung der großen Transneptune Quaoar, Sedna und Orcus.
Eris wurde auf CCD-Aufnahmen des 1,2-Meter-Schmidt-Teleskops am Mount-Palomar-Observatorium vom 21. Oktober 2003 gefunden. Weil sie sich langsam bewegt, wurde sie bei der ersten Verarbeitung der Bilder übersehen.

Erst bei einer neuen Auswertung der Aufnahmen fand man das Objekt am 5. Januar 2005 im Kuipergürtel.
Danach identifizierten die drei es auch auf älteren Aufnahmen bis zurück zum 3. September 1954; die Bahndaten sind damit heute sehr sicher bestimmt.

Anfangs wollten sie erst nach weiteren Beobachtungen ihren Fund veröffentlichen.
Nachdem aber bekannt wurde, dass jeder über eine öffentliche Internetseite die Ausrichtung eines der Teleskope abfragen konnte, mit denen ihre Entdecker Eris beobachtet hatten, gingen die Forscher am 29. Juli 2005 vorzeitig an die Öffentlichkeit.
Nur 19 Stunden zuvor hatten spanische Astronomen ihre Entdeckung von Haumea bekannt gemacht; die Gruppe um Brown hatte dasselbe Objekt unabhängig von ihnen im Jahr 2004 gefunden, aber bis dahin nichts darüber veröffentlicht.
Am selben Tag teilte Browns Gruppe dann auch die Entdeckung von Makemake mit; damit erfuhr die Öffentlichkeit an einem einzigen Tag, dass drei neue große Objekte im Kuipergürtel entdeckt worden waren.

Namensgebung

Nach seiner Entdeckung wurde von der IAU für Eris die provisorische Bezeichnung 2003 UB313 vergeben.
folgt den üblichen Regeln zur Benennung von Asteroiden und drückt nur kodiert aus, dass Eris in der zweiten Oktoberhälfte (U) des Jahres 2003 entdeckt wurde, und zwar nach der Reihenfolge als 7827. gefundenes Objekt (B313).
Die Arbeitsgruppe der Entdecker nannte Eris zunächst intern und inoffiziell „Xena“ und ihren Mond „Gabrielle“, nach zwei Rollennamen aus der Fernsehserie Xena.
Dies drängte sich auf, weil in der Serie viele Themenbereiche der griechischen und römischen Mythologie behandelt werden und viele andere Objekte des Die Sonne (lat. „Sol“; gr. „Helios“) ist der Stern im Zentrum unseres Planetensystems, das nach ihr auch Sonnensystem genannt wird. Sonnensystems ebenfalls mythologische Namen tragen.
Gabrielle ist in der Serie zudem Xenas Begleiterin, so wie der Mond Trabant des Kleinplaneten ist.

Im September 2006 erhielt 2003 UB313 dann die Kleinplanetennummer 136199.
Dem folgte die Vergabe des dauerhaften Namens. Seit dem 13. September 2006 trägt 2003 UB313 nun den Namen Eris, ihr Mond den Namen Dysnomia.

In der griechischen Mythologie ist Eris die Göttin der Zwietracht und des Streits, deren Intrige den Trojanischen Krieg auslöst. Ihre Tochter, die Dämonin der Gesetzlosigkeit, heißt Dysnomia.
Beide Namen geben einen Hinweis auf die erbitterte Kontroverse, die nach ihrer Entdeckung schließlich zur Neudefinition des Begriffs „Planet“ und der Aberkennung des Planetenstatus von Pluto ist ein Plutoid (eine Unterklasse von Zwergplaneten, die unsere Sonne jenseits der Neptunbahn umrunden) und das prominenteste Objekt des Kuipergürtels.Pluto führte.
Ein weiterer Bezug besteht zur ursprünglich gewählten Arbeitsbezeichnung „Xena“.
Die Filmfigur Xena wurde von der Schauspielerin Lucy Lawless verkörpert.
Lawlessness ist der englische Begriff für Gesetzlosigkeit, worauf die Vergabe des Namens Dysnomia anspielt.

Der zehnte Planet?

Die Medien bezeichneten Eris, wie auch bereits Quaoar und Sedna, als zehnten Planeten (siehe auch Transpluto). Die Entdecker und die NASA hielten es genauso.
Eine solche Einordnung erschien aus Sicht der Experten als plausibel, denn einmal ist Eris sogar größer als Pluto ist ein Plutoid (eine Unterklasse von Zwergplaneten, die unsere Sonne jenseits der Neptunbahn umrunden) und das prominenteste Objekt des Kuipergürtels.Pluto, und bereits für ihn setzte man Schranken für die Exzentrizität wie auch die Bedingung, dass ein Planet eine größere Masse als alle anderen Objekte in seinem Orbit zusammen haben müsse.
Doch neigten viele Astronomen schon seit Ende der 1990er dazu, Pluto ist ein Plutoid (eine Unterklasse von Zwergplaneten, die unsere Sonne jenseits der Neptunbahn umrunden) und das prominenteste Objekt des Kuipergürtels.Pluto selbst nicht mehr zu den Planeten zu zählen; sie bezeichneten ihn stattdessen als das bis dahin größte transneptunische Objekt.
Die Entdeckung von Eris entfachte von neuem die Debatte, nach welchen Merkmalen Himmelskörper als Planeten zählen sollen.

Die 26. Generalversammlung der Internationalen Astronomischen Union im August 2006 in Prag verabschiedete dann eine neue offizielle Definition für Planeten und Zwergplaneten.
Demnach gelten Eris, Pluto ist ein Plutoid (eine Unterklasse von Zwergplaneten, die unsere Sonne jenseits der Neptunbahn umrunden) und das prominenteste Objekt des Kuipergürtels.Pluto und Ceres oder, in der Nomenklatur für Asteroiden, Ceres ist ein Zwergplanet und mit einem Äquatordurchmesser von 975 km das größte Objekt im Asteroiden-Hauptgürtel.Ceres nun als Zwergplaneten.
Der Status von Sedna und Quaoar ist noch ungeklärt.
Gleichzeitig definierte man eine Unterklasse für transneptunische Zwergplaneten, die anfangs Pluto ist ein Plutoid (eine Unterklasse von Zwergplaneten, die unsere Sonne jenseits der Neptunbahn umrunden) und das prominenteste Objekt des Kuipergürtels.Plutonen genannt werden sollten. Diese Bezeichnung wurde noch zugunsten der neuen Bezeichnung Pluto ist ein Plutoid (eine Unterklasse von Zwergplaneten, die unsere Sonne jenseits der Neptunbahn umrunden) und das prominenteste Objekt des Kuipergürtels.Plutoiden verworfen, zu denen man neben Eris nun auch den Namensgeber Pluto ist ein Plutoid (eine Unterklasse von Zwergplaneten, die unsere Sonne jenseits der Neptunbahn umrunden) und das prominenteste Objekt des Kuipergürtels.Pluto rechnet.

Größe

Trans Neptun Objekte
Um die Größe eines Objekts aus der scheinbaren Helligkeit zu bestimmen, die bei Eris etwa 18,7m beträgt, müssen sowohl seine Entfernung als auch seine Albedo bekannt sein.
Dann lässt sich seine Größe berechnen; eine geringere Albedo führt bei gleicher scheinbarer Helligkeit zu einem größeren Wert des Durchmessers.

Selbst bei einer höchstmöglichen Albedo von 1, also wenn sie sämtliches Licht reflektieren würde, wäre Eris nach Browns Berechnungen noch mindestens genauso groß wie Pluto ist ein Plutoid (eine Unterklasse von Zwergplaneten, die unsere Sonne jenseits der Neptunbahn umrunden) und das prominenteste Objekt des Kuipergürtels.Pluto.
Da sie vom Spitzer-Weltraumteleskop nicht gefunden wurde, hieß es in ersten Meldungen, ihr Durchmesser müsse unter 3200 Kilometer liegen. Inzwischen stellte sich heraus, dass das Teleskop durch einen Bedienungsfehler nicht auf das Objekt ausgerichtet war.
Nach Angaben von Mike Brown führte man die für Ende August 2005 angekündigten neuen Beobachtungen mit dem Spitzer-Weltraumteleskop durch. Die Messdaten werden derzeit noch analysiert.

Die erste zuverlässige Messung der Größe gelang Anfang 2005 Radioastronomen des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn. Mit Hilfe des IRAM-Radioteleskops am Pico del Veleta in Südspanien maßen sie die Wärmestrahlung von Eris. In Kombination mit optischen Beobachtungen wurde die Albedo auf 0,60 ¹ 0,11 und daraus der Durchmesser auf 3000 ¹ 320 Kilometer eingegrenzt.

Das Entdeckerteam erhielt auch Beobachtungszeit auf dem Hubble-Weltraumteleskop. Obwohl das Gerät bei einem Winkeldurchmesser eines Objektes von nur 0,035 Bogensekunden bereits an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit stößt, gelang es dem Team von Brown mit speziellen Bildverarbeitungstechniken (Dekonvolution) in derzeit genauester Messung die Größe von Eris auf 2400 ¹ 100 Kilometer zu bestimmen. Demzufolge ist Eris kleiner, als vorhergehende Messungen es vermuten ließen, aber gleichwohl noch etwas größer als Pluto ist ein Plutoid (eine Unterklasse von Zwergplaneten, die unsere Sonne jenseits der Neptunbahn umrunden) und das prominenteste Objekt des Kuipergürtels.Pluto. Hier wurde die Albedo von Eris zu 0,85 ¹ 0,07 bestimmt.

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