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Die Erde

Die Erde

Die Erde

Während der ersten rund 500 Millionen Jahre nach ihrer Entstehung blieb die Temperatur der Erde relativ stabil bei 875 Grad Celsius. Die Erde setzte sich vor allem aus Eisen und Silikaten zusammen, enthielt aber auch kleine Mengen radioaktiver Elemente, und zwar hauptsächlich Uran, Thorium und Kalium. Im Verlaufe des Zerfallsprozesses dieser Elemente entstand Strahlung, die die Erde langsam erhitzte, was zur Folge hatte, dass das Eisen und die Silikate schmolzen. Das Eisen sank zum Zentrum ab und drängte dadurch die leichteren Silikate an die Oberfläche. Dadurch wurden die gewaltigen Prozesse in Gang gesetzt, die die Erdoberfläche so geformt haben, wie wir sie kennen, und die sie auch heute noch prägen.

Geologie

Zwischen dem Kern aus Eisen und der Kruste aus festem Gestein befindet sich ein Mantel aus schwerem Silikatgestein von etwa 2800 Metern Dicke. Der Mantel ist weder fest noch flüssig, sondern von einer zähflüssigen Konsistenz, auf der die Kruste schwimmt. Diese Kruste besteht nicht aus einem zusammenhängenden Stück fester Masse, sondern aus mehreren voneinander getrennten Platten, an deren Grenzen die geologischen Prozesse weiterhin auf die Erdoberfläche einwirken.

Atmosphäre

Die Erdatmosphäre weist eine Dicke von mehr als 640 Kilometern auf. Von Meereshöhe bis in eine Höhe von etwa 95 Kilometern besteht die Atmosphäre aus 78 Prozent Stickstoff, 21 Prozent Sauerstoff und zu einem Prozent aus einer Mischung von Argon, Kohlendioxid, Neon, Helium, Krypton, Xenon und winzigen Mengen von ein paar weiteren Gasen.

Monde

Der einzige Mond der Erde ist, verglichen mit den Trabanten der anderen Planeten, groß; eine Ausnahme bildet der Planet Pluto ist ein Plutoid (eine Unterklasse von Zwergplaneten, die unsere Sonne jenseits der Neptunbahn umrunden) und das prominenteste Objekt des Kuipergürtels.Pluto. Aus diesem Grund bezeichnen die Astronomen das Erde-Mond-System als Doppelplaneten. Durch seine Größe und die dadurch wirksame Gravitationskraft übt der Mond einen bedeutenden Einfluss auf die Erde aus und ist zum Beispiel für die Ebbe und Flut unserer Meere verantwortlich.

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